Der Lebenslauf der BREMEN D 1167

28.7.1927
Die BREMEN wurde als Serienmaschine in Dessau in Dienst gestellt. Die Junkers Werke in Dessau waren die Eigentümer der Maschine.

3.- 5.8.1927
Mit der EUROPA D 1197, einem Schwesterflugzeug der BREMEN wurde ein Dauerflug- Weltrekord aufgestellt. Die Piloten C. Edzard (BVL) und J. Risticz. Die Flugzeit betrug 52 Std. 13 Min.

14. August 1927
Es erfolgte der Start zum ersten Ozean Flugversuch von Ost nach West mit 2 baugleichen Flugzeugen. Die Besatzung der BREMEN bestand aus: Köhl, Loose, und v. Hünefeld, die der EUROPA aus: Edzard, Risticz und Knickerbocker. Der Abbruch erfolgte wegen schlechten Wetters, die BREMEN landet in Dessau, die EUROPA musste mit Motorschaden in Bremen notlanden und erlitt Totalschaden.

Winter 1927/28
Es erfolgen die von Köhl vorgeschlagenen Umbauten ("Ohren"/ Winglets, Seitenruder, Instrumente) an der W33 BREMEN.

Februar 1928
von Hünefeld erwarb die BREMEN zum Kaufpreis von 80.000 RM. Das Geld sammelte er aus Spenden der bremischen Kaufmannschaft.

26. März 1928
Der heimliche Start erfolgte von Berlin Tempelhof mit dem Flug nach Baldonnel (Irland).

12. April 1928
Der Abflug zum Atlantikflug war erfolgreich geglückt.

13. April 1928
Die Landung erfolgte auf einem zugefrorenen See auf der Insel Greenly Island, direkt vor der Küste Labradors. Dabei entstand erheblicher Sachschaden am Flugzeug.

Mai 1928
Bruchlandung der BREMEN
Bei dem Versuch die Maschine nach New York zu fliegen, erlitt die BREMEN kurz nach dem Start eine Bruchlandung . Eine provisorische Reparatur in Québec machte das Flugzeug nicht flugfähig. Danach erfolgte der Seetransport nach Deutschland. In diversen Ausstellungen wurde die BREMEN präsentiert (in Berlin zur ILA 28, sowie in Dresden und Bremerhaven).

Mai 1929
Die BREMEN wurde mit dem Lloyddampfer "Columbus" in die USA gebracht.

21. oder 22. Mai 1929
Die Übergabe der BREMEN an die Stadt New York wurde zelebriert. Das Flugzeug wurde 6 Monate lang in der Grand Central Railway Station ausgestellt.

1930
Die BREMEN wurde von der Smithsonian Institution in Washington D.C. übernommen, wo sie bis 1936 verbleibt.
Danach gelangte die BREMEN in das Henry Ford Museum in Dearborn bei Detroit und wurde dort ausgestellt.

April 1997
Durch die Initiative des Vereins “ Wir holen die BREMEN nach Bremen e.V.“ kommt die BREMEN als Leihgabe nach Bremen. Sie wurde 1 Jahr lang am Flughafen Bremen restauriert und nach einem Festakt im Bremer Rathaus auf dem Marktplatz der Öffentlichkeit präsentiert.
Seitdem wird sie in der eigens für sie gebauten Bremenhalle im City Airport Bremen ausgestellt.